Buntes Treiben, kreative Mitmachaktionen und spannende Einblicke: Der „Karthäuser Herbstzauber“ lockte am vergangenen Wochenende, 6. und 7. September, zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Gelände der Werkstätten Karthaus.
In der Holzverarbeitung ein Futterhäuschen für Vögel zusammenschrauben oder im Textilbereich ein Täschchen gestalten – die Gäste konnten aktiv werden und die Vielfalt der Werkstätten hautnah erleben. Alle Abteilungen boten Mitmachaktionen für Jung und Alt an. Beim Handwerkermarkt gab es viel zu entdecken: gedrechselte Schalen, aus Papier gefertigte Taschen, dekorative Accessoires und selbstgenähte Produkte. Der Lokalsender Radio Kiepenkerl sorgte mit Musik und der Aktion „Kinder machen Radio“ für Unterhaltung.
Im Dialog war eine Ausstellung vorbereitet: Mechanisch entnahm ein Roboterarm einen bunten Lolli, setzte ihn präzise in die Vorrichtung, bevor sich ein Kind über die Leckerei freute. Nebenan formte der 3D-Drucker ein Objekt und der Laserdrucker war im Einsatz. Unter dem Motto „Werkstatt 4.0“ stellten die Werkstätten Karthaus hier ihre zukünftigen Projekte vor, die die Arbeit für Menschen mit Behinderung unterstützen und teils vereinfachen sollen. Schließlich halten auch hier KI und Digitalisierung Einzug.
„Toll, dass sich der Herbstzauber schon so etabliert hat“, freute sich Bürgermeister Carsten Hövekamp. Gemeinsam mit Werkstattleiter Christoph Lowens eröffnete er den Herbstmarkt, der alle zwei Jahre stattfindet. Auch Angelika Bagert vom Werkstattrat und Manuel Höing vom Bewohnerbeirat begleiteten die Eröffnung. Beide halfen – wie ein Großteil der Werkstattmitarbeitenden – tatkräftig bei Organisation und Verkauf mit. „Ich bin am Marktstand der Gärtnerei eingesetzt und freue mich auf viele Begegnungen, sonniges Wetter und gute Laune“, sagte Angelika Bagert – und sollte Recht behalten. Manuel Höing unterstützte zudem engagiert bei der Parkplatzeinweisung. Bei bestem Spätsommerwetter nutzten viele Besucherinnen und Besucher neben dem Shuttle-Service auch das Fahrrad und verbanden ihren Aufenthalt mit einer Radtour.
Für das leibliche Wohl sorgten zahlreiche Stände mit Flammkuchen, Suppen, Grillwürstchen und Kaltgetränken. In der großen Pausenhalle gab es außerdem Kaffee und Kuchen. Werkstattleiter Christoph Lowens zog am Ende ein rundum positives Fazit: „Vielen Dank an alle, die uns an diesem Wochenende unterstützt und damit eine gelungene Veranstaltung möglich gemacht haben.“